Episode 13 – Heimo Zobernig

Show notes

In dieser Episode besucht Kunstkritikerin Silke Hohmann den österreichischen Künstler Heimo Zobernig (*1958 in Mauthen, Kärnten) in seinem Wiener Atelier. Das Gespräch beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit: zurück in Zobernigs Kindheit auf dem Bauernhof, zu den Ursprüngen seines künstlerischen Denkens, wo frühe Vorstellungen von Räumen und Tunneln den Grundstein für ein Werk von großer formaler Konsequenz legten.

Zobernig zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Seine Arbeiten greifen die Formen der Moderne auf, spielen sie durch, verschieben und hinterfragen sie. So entstand über Jahrzehnte ein umfangreiches Œuvre, das Malerei, Skulptur, Installation und Video umfasst.

Welche Fragen ihn umtreiben - unter anderem wie schwierig es ist, jegliche Bedeutung aus dem Werk zu vertreiben - wird im Dialog mit Silke Hohmann deutlich. Außerdem erfahren wir, warum das Jahr 1977 für Zobernig ausschlaggebend ist und welche Rolle IKEA-Regale und Shakespeares Hamlet in seiner Ausstellung zum Gallery Weekend Berlin in der Galerie Nagel Draxler spielen.

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